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14.02.2012

"Frucht langjähriger Bemühungen in der Asylarbeit"

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July begrüßt gelockerte Residenzpflicht für Asylbewerber

Stuttgart. Der württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July hat die von der Landesregierung beschlossene Lockerung der Residenzpflicht für Asylbewerber in Baden-Württemberg begrüßt.
Wörtlich erklärte er: "Ich begrüße, dass sich  Asylbewerber in Baden-Württemberg künftig freier bewegen können und so auch familiäre Kontakte erleichtert werden. Ich sehe darin auch eine Frucht der langjährigen Bemühungen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in der Asylarbeit."
Gleichwohl bleibe noch viel zu tun, so Landesbischof July. So müssten bei der Bleiberechtsregelung vorrangig humanitäre Grundsätze zur Geltung gebracht werden. "Es darf nicht einseitig auf die eigenständige wirtschaftliche Sicherung des Lebensunterhalts abgestellt werden. Berücksichtigt werden muss insbesondere auch die Situation der hier geborenen Kinder sowie der  traumatisierten, alten und kranken Personen, die keine oder nicht ausreichende finanzielle Einkünfte erzielen können", sagte der württembergische Landesbischof.

Autor/Autorin: Oliver Hoesch

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